ABAP Coding: Inline-Deklarationen

Optimiert euren Workflow mit Inline Deklaration bei ABAP Coding. Wir zeigen euch an Best Practice Beispielen wie ihr euren Code einfacher und kürzer gestalten könnt. 

ABAP 7.4 und darüber hinaus -Inline-Datendeklarationen im Vergleich

 Mit ABAP 7.4 wurde eine neue Syntax für Datendeklarationen eingeführt, die den Code nicht nur kompakter und lesbarer macht, sondern auch Fehler bei der Typdeklaration vermeidet, da der Datentyp automatisch erkannt wird. Nachfolgend einige Beispiele, die den Unterschied zwischen der traditionellen expliziten Datendeklaration und der neuen Inline-Deklaration verdeutlichen.

Variablen

Traditionell wurden Variablen explizit deklariert und anschließend initialisiert:

DATA lv_number_of_authors TYPE i.
lv_number_of_authors = 2.
CloudDNA Bücher

Best Practice Beispiel

Inline-Deklaration sieht das deutlich kompakter aus:

DATA(lv_number_of_authors) = 2.

Ein weiteres Beispiel:

DATA lv_var2.
lv_var2 = lv_var1.

Lässt sich mit Inline-Deklarationen so darstellen:

DATA(lv_var2) = lv_var1.

Schleifen über interne Tabellen

Beim Arbeiten mit internen Tabellen war es in der Vergangenheit notwendig, eine Work-Area explizit zu deklarieren:

DATA ls_work_area LIKE LINE OF lt_itab.
LOOP AT lt_itab INTO ls_work_area.
  //Verarbeitungsschritte
ENDLOOP.

Mit Inline-Deklarationen können wir den Code kürzer und klarer schreiben:

LOOP AT lt_itab INTO DATA(ls_work_area).
  //Verarbeitungsschritte
ENDLOOP.

Feldsymbole bei Tabellenzeilen

Auch beim Arbeiten mit Feldsymbolen entfällt die Notwendigkeit, diese explizit zu deklarieren:

FIELD-SYMBOLS <fs_row> LIKE LINE OF lt_itab.
LOOP AT lt_itab ASSIGNING <fs_row>.
  //Verarbeitungsschritte
ENDLOOP.

Durch Inline-Deklarationen wird das deutlich vereinfacht:

LOOP AT lt_itab ASSIGNING FIELD-SYMBOL(<fs_row>).
  //Verarbeitungslogik
ENDLOOP.

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